Jede Hilfe zählt
Firma
UNICEF Schweiz und Liechtenstein
Aufgabe
Im hart umkämpften Fundraising-Zeitraum im Q4 herrscht kommunikative Reizüberflutung. Um gegen den immens hohen Werbedruck zu bestehen, nutzten wir vom 8. bis 14. Dezember einen strategischen Booster. Die Innovation: Eine radikal reduzierte Botschaft «Jede Hilfe zählt». Statt Fundraising in Wellen gab es einen erstmaligen Test mit einem «High-Intensity-Intervall-Modell». Das Ziel: Das Spendenvolumen vom letzten Jahr optimieren.
Lösung
2024 schloss unsere Jahresendkampagne mit einem Minus von zwei Prozent ab. Die Herausforderung für 2025? Gleicher Zeitraum, gleiches Budget aber mehr Spenden sammeln. UNICEF Schweiz und Liechtenstein wählte deshalb eine Hyperfokussierung. Statt einer Planung der gesamten Jahresendkampagne in Wellen, pushten wir innerhalb der sechs Wochen unseren Spendenaufruf zum ersten Mal mit einem strategischen Dialog-Booster. Dafür ausgewählt wurde die Woche, in der wir im Vorjahr viele Erstspenden gesammelt haben. Die Aktivierung erfolgte nicht einfach mit mehr Werbedruck, sondern über einen klaren Aufruf: «Jede Hilfe zählt».
Ergebnis
Trotz begrenztem Budget bewies die Booster-Woche, dass eine klare Botschaft den gesättigten Markt durchbrechen kann. «Jede Hilfe zählt» ist kein Claim, sondern ein Appell für den Wandel. Die Gestaltung wurde konsequent reduziert. Für die Platzierung wurden vertrauenswürdige Umfelder wie NZZ, Blick oder TV gepusht. Nicht nur als Werbung sondern als Content-Medium. Die Aktion am Bahnhof Bern von Stefanie Heinzmann war ein Dialog auf Augenhöhe. Streuwurf, TWINT, Newsletter und FaceToFace stützten die klassischen Fundraisingkanäle.
+ 323% TWINT Spenden vom 8.-14.12.2025
30% der Neuspender:innen wurden mit «Jede Hilfe zählt» generiert
+ 13 % Spendenzuwachs (Vergleich Jahresendkampagne 2025 vs. 2024)
19% des Spendenumsatzes war ein «Jede Hilfe zählt» Beitrag
+ 18% Online Spenden vom 8.-14.12.2025
+ 3 % Steigerung der ungestützten Markenbekanntheit
Weblinks