Auf der Jagd nach Diamanten 2025
Firma
Agentur am Flughafen
Aufgabe
Immer mehr Innenstädte sind vom Ladensterben betroffen. Schwierige Parksituationen, wachsender E-Commerce und verändertes Konsumverhalten führen dazu, dass die Frequenz im stationären Handel kontinuierlich abnimmt. Gerade für einen Juwelier wie Studer & Hänni bleibt die persönliche Kundenfrequenz jedoch zentral – denn Beratung, Vertrauen und Erlebnis entstehen vor Ort. Um Kundinnen und Kunden ins Geschäft zu bringen, setzt Studer & Hänni regelmässig auf Tage der offenen Tür. Doch auch dieses bewährte Format verliert zunehmend an Wirkung: Klassische Einladungen mit Apéro reichen längst nicht mehr aus, um grössere Besucherströme zu generieren. Die Herausforderung war deshalb klar: Wie schafft man es, mit einem neuen, kreativen Ansatz wieder echte Frequenz im Laden zu erzeugen?
Lösung
Um Kundinnen und Kunden gezielt zu aktivieren, wurde das «Diamantenfieber» ausgerufen. Rund 250 ausgewählte Gäste erhielten eine handadressierte Einladung in Form einer edlen Schmuckschatulle – darin ein funkelnder «Diamant». Der entscheidende Twist: Nur fünf der Steine waren echt, die restlichen täuschend echte Fälschungen. Die Empfänger wurden eingeladen, ihren Diamanten zum Event mitzubringen und vor Ort auf seine Echtheit prüfen zu lassen. Damit wurde aus einer Einladung ein persönlicher Anlass: Wer wissen wollte, ob er einen echten Diamanten besitzt, musste ins Geschäft kommen – und konnte ihn dort direkt fassen und in ein persönliches Schmuckstück verwandeln lassen.
Ergebnis
Die Wirkung war deutlich messbar: 78 % der eingeladenen Kundinnen und Kunden folgten der Einladung und besuchten den Event – eine aussergewöhnlich hohe Response-Quote. Besonders bemerkenswert: Auch Personen, die am Event verhindert waren, meldeten sich aktiv bei Studer & Hänni und fragten nach alternativen Terminen zur Prüfung ihres Diamanten. So konnte nicht nur am Event selbst eine hohe Frequenz erzielt werden, sondern auch darüber hinaus zusätzliche Ladenbesuche generiert werden. Das «Diamantenfieber» verwandelte eine klassische Einladung in einen konkreten Besuchsanlass – und sorgte für messbar mehr Frequenz im Geschäft.
Weblinks