Swisscom | Grüne Mine
Titelbild zu Swisscom | Grüne Mine

Aufgabenstellung

Der Abbau von Rohstoffen verursacht 75% aller CO2-Emissionen, die bei der Herstellung von neuen Smartphones entstehen. Was fast keiner weiss: Die für die Produktion benötigten Metalle sind in der Schweiz bereits in ausreichender Menge verfügbar. Und zwar in über 8 Millionen (!) alten Handys, die ungenutzt in Schubladen, Estrichen und Kellern herumliegen.

Strategie/Lösung

Alle ungenutzten Handys bilden zusammen eine urbane Mine, deren Rohstoff-Vorkommen sind so riesig, dass sie den Schweizer Bedarf der nächsten Jahre decken würden. Basierend auf diesem Insight machen wir den Menschen bewusst, wie wertvoll die Rohstoffe ihrer alten Geräte für die Umwelt sind – und fordern sie auf, diese zurückgeben.

Kreation/Umsetzung

Die integrierte Dialogmarketing-Kampagne startet auf allen Kanälen mit dem Sensibiliserungs-Spot «Urbane Mine». Unterstützt wird die Handlungs-Aufforderung online, auf SoMe und via PR durch die Aufklärungsspots «Geologin» und «Interview» mit einer Expertin. Auf SoMe erläutern Influencer:innen den Rohstoff-Kreislauf und die Kreislaufwirtschafts-Programme spielerisch und rufen in den Spots «Handyjagd» und «Kreislauf» zur Rückgabe von alten Handys auf.

Ergebnis/Wirkung Effizienz

Der Call-To-Return wird gehört: + 36% Rückgabe alter Handys
(81% via «Mobile Aid», die recycelt und die Erlöse an die SOS Kinderdörfer gespendet werden sowie 19% via «Buyback», die wiederaufbereitet und secondhand verkauft werden – und so wertvolle Rohstoffe erhalten und CO2-Emissionen vermindern.

Weblinks

[""]



3-UrbaneMine-MM-Keyvisual-Schatz.jpg